St. Sebastianus- Schützenbruderschaft
Berrendorf-Wüllenrath e.V.
gegr. 1464

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Jahresbericht 2014 - 2015

Am 22. August 2014 begann das vergangene Schützenjahr mit der Jahreshauptversammlung und gleichzeitiger Neuwahl des Vorstandes. Brudermeister Horst Abels konnte hier 37 Schützenschwestern und Schützenbrüder begrüßen. Die Neuwahlen wurden durch Pastor Lischka geleitet. Der neue Vorstand wurde durch Einzelwahlen wie folgt gewählt:

 

Geschäftsführender Vorstand

     Brudermeister

Horst Abels

     Stellv. Brudermeister

Wolfgang Nowak

     Geschäftsführer

Daniel Watson

     Hauptkassierer

Annette Lipp

     Jungschützenmeisterin

Rebecca Schaller

     Schießmeister

Michael Becker

     Verwalter Schützenkeller

unbesetzt

 

Erweiterter Vorstand

     Stellv. d. Geschäftsführers

Marc Abels

     Stellv. d. Hauptkassierers

Marie-Luise Schlang

     Stellv. d. Jungschützenmeisters

unbesetzt

     Stellv. d. Schießmeisters

Marius Maciossek

     Kommandant

Heinz Birkner

     Stellv. d. Kommandanten

Marius Maciossek und Marc Abels

     Fahnenoffzier

Alfred Schneider

     Stellv. Fahnenoffizier

Wolfgang Nowak

     Stellv. Verwalter Schützenkeller

unbesetzt

 

Gleichzeitig hat Marius Maciossek die Frauenschießgruppe von Rudi Gonera übernommen.

 

Das Brezelschießen am 27. Dezember rundete auch schon das Jahr 2014 ab.

 

 

Am Samstag den 24. Januar 2015 feierten die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Berrendorf Wüllenrath ihre Sebastianusfeier. Brudermeister Horst Abels konnte eine große Anzahl an Schützenschwestern und Schützenbrüder im Schützenkeller begrüßen. Die uniformierten Schützenbrüder hatten sich bereits am frühen Abend getroffen um die amtierenden Majestäten zur hl. Messe zu geleiten. Anschließend ging es im Schützenkeller mit einem gemeinsamen Essen, der Jubilar- und Siegerehrung, der Auszeichnung einiger Schützenbrüder und dem gemütlichen Beisammensein weiter.

 

Dabei gab es in diesem Jahr eine Änderung. War die Veranstaltung bisher für die Mitglieder kostenlos, so bekam dieses Jahr jedes Mitglied 5 Getränkebons und das Essen gestellt. Für die weiteren Getränke mussten Bons gekauft werden. Nicht-Mitglieder mussten wie gehabt für das Essen einen Unkostenbeitrag in Höhe von

10,00 EUR entrichten und für die Getränke Bons kaufen.

 

Wie in jedem Jahr wurden zuerst unsere Jubilare für Ihre besonders lange Mitgliedschaft geehrt:

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Gerd Schüller

Für 40-jährige Mitgliedschaft: Barthel Bönsch, Josef Floß, Alex Junggeburth

Für 50-jährige Mitgliedschaft: Fritz Wiedenfeld

Für 65-jährige Mitgliedschaft: Mathias Nießen und nachträglich Jakob Faßbender und Hans Ehser

 

Im Anschluss an die Jubilarehrungen wurden die Jahresmeisterinnen der Frauenschießgruppe bekannt gegeben und geehrt. Im Einzelnen konnten folgende Siegerinnen geehrt werden: Die Jahresmeisterin im stehend aufgelegt wurde Wilma Fahsbender. Den 2. Platz beim stehend aufgelegt schießen sicherte sich Christa Rosenkranz und den 3. Platz Hildegard Watson. Wilma Fahsbender wurde damit zum dritten Mal in Folge Jahresmeisterin und konnte damit den Pokal ihr eigen nennen. Die Jahresmeisterin im sitzend aufgelegt war in diesem Jahr Hildegard Watson. Den zweiten Platz sicherte sich Inge Mohr und dritte wurde Rebecca Schaller. Ein besonderer Dank gilt der Familie Schaller und Kurt Hamacher die die jeweiligen Pokale gestiftet haben.

 

Nach diesen Ehrungen kam es zum Höhepunkt der Sebastianusfeier: Unser Brudermeister Horst Abels wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Ebenfalls wurden unsere Schützenbrüder Heinz Wirtz und Rudi Gonera für ihre langjährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Beide seit 1962 Mitglied unserer Bruderschaft waren insgesamt 72 Jahre im Vorstand tätig.

 

Am 13. Februar veranstalteten die Schützen zusammen mit dem Freizeitverein erneut eine Kinder-Karnevalsparty im Schützenkeller.

 

Am 1. März fand der Bruderschaftstag in Elsdorf statt. Als Referenten für den Bruderschaftstag 2015 konnte der Bezirksvorstand den Hochmeister des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm gewinnen. In seinem Vortrag stellte der Hochmeister die Positionen des Verbandes zur Glaubensausrichtung der Schützen in den Mittelpunkt, aber er richtete auch den Blick in die Zukunft.

 

Zitat Anfang: "So frage ich Sie: Was können wir, was kann jeder einzelne tun, um unser Brauchtum, unsere Traditionen und Werte in die Zukunft zu tragen? Der Volksmund sagt dazu „Wer heute nicht an morgen denkt, ist spätestens übermorgen nur noch von gestern!“ Morgen und Übermorgen leben nicht nur vom Heute sondern auch vom Gestern und Vorgestern." Zitat Ende. Das die Worte des Hochmeisters bei den Schützen ankamen, war am lang anhaltenden Applaus und den zahlreichen Wortmeldung im Anschluss zu erkennen.

 

Unser Pokal- und Königsschießen fand am 7. März statt. Den ersten Wettkampf trug die Jugendmannschaft aus. Mit dem 40. Schuss konnte Vanessa Lipp den Vogel „abschießen“ und den Pokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Anschließend schossen die anwesenden Schützenschwestern um den Damenpokal. Hier hatte Renate Schaller mit dem 58. Schuss den Siegestreffer und freute sich über die Gratulation der anwesenden Schützenschwestern und –brüder. Dann waren die Altschützen an der Reihe. Mit dem 24. ging Heinz Wirtz schließlich als Sieger vom Schießstand.

 

Anschließend begann der zweite Teil der Veranstaltung: das Königsschießen. Auch in diesem Jahr wurde aus den Reihen unserer Frauenschießgruppe eine Zugkönigin ermittelt. Rebecca Schaller gewann das Schießen um dieses Amt mit dem 46. Schuss. Anschließend ging es um die Würde des Jungschützenkönigs. Mit dem 25. Schuss wurde Vanessa Lipp unsere neue Jungschützenkönigin. Für das Amt des Schützenkönigs konnte sich dieses Jahr leider kein Bewerber finden.

 

Am 28. März fand unser diesjähriges Ostereierschießen statt. 

 

Am 11. April fand ab 9 Uhr eine Grundreinigung des Schützenkellers statt. Unter großer Mithilfe der Frauenschießgruppe und einiger Schützenbrüder konnte der Schützenkeller wieder auf Vordermann gebracht werden.

 

Der nächste Punkt im Terminkalender war dann das Bezirksmajestätenschießen am 25. April 2015 in Niederaußem.

 

Am Freitag, den 8. Mai fand im Schützenkeller, wie vor jedem Schützenfest, die Uniformiertenversammlung statt. Neben den uniformierten Schützen, waren hier auch die Schützenschwestern und die nicht uniformierten Schützenbrüder eingeladen um gemeinsam die Aufgaben für das bevorstehende Schützenfest zu besprechen und zu verteilen. Leider nimmt die Bereitschaft zu helfen immer mehr ab. So waren zu dieser Versammlung nur 21 Mitglieder erschienen und die Arbeit konnte nur auf wenigen Schultern verteilt werden.

 

Gleichzeitig wurde an diesem Abend ein wichtiger Posten in unserem Vorstand neu besetzt: Marc Abels wurde zum Verwalter des Schützenkellers gewählt.

 

In der Zeit vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2015 feierten wir unser Schützenfest. Am Freitagabend begannen unsere Feierlichkeiten um 20 Uhr mit einem Weekend Warm-Up im Schützenkeller. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die DJs von Effects Event & Media.

 

Samstags haben sich dann die uniformierten Schützen am Festzelt getroffen um unsere Majestäten abzuholen. Anschließend fand die diesjährige Krönungsmesse statt, in der unsere ehemaligen Majestäten entkrönt, die Insignien neu eingesegnet und unsere neuen Majestäten gekrönt wurden. Nach der Krönungsmesse fand die Gefallenenehrung vor unserer Pfarrkirche statt. Um 20 Uhr begann dann der Bürger- und Schützenball im Schützenkeller. Musikalisch begleitete das Duo „Two for You“ diese Veranstaltung.

 

Der Sonntag begann um 14.30 Uhr mit dem großen Festumzug, an dem sich die Ortsvereine und befreundeten Bruderschaften beteiligten. In diesem Jahr fand wieder eine Cafeteria im Pfarrheim statt. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank für die Organisation an unsere Schützenfrauen und an jeden der einen Kuchen gespendet hat.

 

Am Montag klangen die Schützenfesttage nachmittags mit einem gemütlichen und geselligen Beisammensein aus.

 

Aus Sicht des Vorstands kann man nur sagen, dass die Entscheidung wieder in den Schützenkeller zu gehen die richtige war. Auch muss man sich über den allgemeinen Ablauf des Schützenfestes Gedanken machen. Wenn wir es noch nicht einmal schaffen ein Viertel unserer Mitglieder dazu zu bekommen an unserem Freitagabend mit uns zu feiern, muss man sich überlegen was es zu ändern gilt. Auch aus finanzieller Sicht können wir uns solche Schützenfeste nicht ewig leisten. Sicherlich ist es aus Sicht eines Unbeteiligten immer einfach hier die Schuld beim Vorstand zu suchen, jedoch wird es auch für den Vorstand von Jahr zu Jahr schwieriger solche Veranstaltungen zu organisieren. Zusätzliche Anträge bei der Stadt müssen gestellt werden, seit diesem Jahr müssen wir eine Miete für die Nutzung des Pfarrheims für unsere Cafeteria an die Kirche zahlen, Schausteller wollen aufgrund der geringen Verdienstmöglichkeiten keine kleinen Schützenfeste besuchen, dadurch kann kein vernünftiger Festplatz auf die Beine gestellt werden, das allgemeine Interesse der Bevölkerung und der eigenen Mitglieder an den Schützenvereinen und deren Festen lässt – nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Schützenbruderschaften in unserem Bezirk – stark nach. Noch haben wir kein Patentrezept gefunden, wie man mit dieser Situation umgehen kann. Sicherlich wird es auch noch einige Jahre dauern, aber wir können versichern, dass wir nichts unversucht lassen werden um wieder zu alter Stärke zurück zu kommen.

 

Im Berichtsjahr haben unsere Schützenschwester Gabi Nowak und unser Schützenbruder Kurt Rosenkranz erfolgreich den Sachkundelehrgang für Sportschützen und die Ausbildung zum Schießleiter absolviert.

 

Kurz vor dem Ende des aktuellen Berichtszeitraums gab es noch eine personelle Veränderung in unserem Vorstand: Marc Abels hat den Posten des stellvertretenden Kommandanten zum 1. August 2015 niedergelegt.

 

Des Weiteren nahm unsere Bruderschaft an folgenden Veranstaltungen teil:

Teilnahme an der Bezirksadventfeier

Begleitung der Kommunionkinder zur Ersten hl. Kommunion

Fronleichnamsprozession

Teilnahme am Neujahrsempfang

Teilnahme am Volkstrauertag

Teilnahme an den Veranstaltungen der Ortsvereine, u.a. Kirmes, Veranstaltungen der Maigesellschaft Berrendorf-Wüllenrath, das Musikfest in Angelsdorf, Konzert des Tambour Coprs Berrendorf Wüllenrath im Bürgerhaus Etzweiler, 100-jähriges Jubiläum der kfd

Teilnahme an den Schützenfesten unserer befreundeten Bruderschaften in Giesendorf, Etzweiler und Grouven

Besuch des Bürgermeisterempfangs

 

Im Berichtsjahr verstorben sind unsere Schützenbrüder

 

Jakob Schlang

Alex Junggeburth

Jakob Faßbender

 

Für „Glaube, Sitte und Heimat!“
Berrendorf, den 21. August 2015.

 

Für die Richtigkeit

 

 

Daniel Watson

Geschäftsführer